Marialinden NaturNah

Unter dem Motto „Marialinden NaturNah“ vereint das Bürgerkomitee Marialinden eine Reihe von Initiativen die zum Erhalt der Artenvielfalt in unserer Region beitragen sollen – insbesondere durch aktive Mitwirkung unserer Bürger.

Ein Beispiel hierfür ist die Anfang Juni 2019 frisch angelegte Wildblumen-Wiese in Büscherhöfchen (siehe Foto unten). Die hier eingebrachten Wildblumensamen spendierten engagierte Marialindener.

Tipp: Macht mit bei der Aktion des NABU „Naturgucker“ –  hier kann man sein Wissen über die Artenvielfalt auf einfache und unterhaltsame Weise überprüfen.

Wildblumen-Wiese – angelegt Anfang Juni 2019

Marialinden NaturNah nimmt am Wettbewerb „UN-Dekade Biologische Vielfalt“ teil.

Im Zentrum steht die „Öko-Allee“. Eine Infotafel (siehe Foto) informiert über die hier angepflanzten alten Apfelsorten und über die einzelnen Initiativen im Rahmen von „Marialinden NaturNah“. Die Inhalte der Infotafel stehen als PDF zum Download bereit.

Die Obstbaum-Allee entlang des Bernsauer Jagdweges (siehe Foto) entstand im Frühjahr 2018. Die zu diesem Zeitpunkt noch jungen Bäume wurden vom Bergischen Streuobstwiesen-Verein aufgezogen. Die Pflege der Bäume betreuen Mitglieder des Bürgerkomitees, die auch die Pflanzung durchführten – unterstützt von Experten.

Die hier ohne künstliche Dünger und ohne Einsatz von Pflanzenschutz wachsenden Apfelbäume sind ein Beitrag zur Artenvielfalt und ein Gegenpol zu effektiv bewirtschafteten Obstbaumplantagen.

Weitere Bausteine, die die Bürger in Marialinden unmittelbar einbeziehen – runden das Projekt „MarialindenNaturNah“ ab:

Aktion Bienenstock

Wir freuen uns seit dem 24. April über zwei Bienenstöcke in der Obstbaum-Allee. Unser Dank gilt Thomas Beissel, der zwei seiner Bienenstöcke an diesen Platz aufstellte.

Bienenstock1

Aktion „Wildblumen im eigenen Garten“ – Mit dieser Initiative wollen wir die Bürger für mehr Pflanzenvielfalt begeistern. Und dazu anregen, mehr Sträucher und Wildblumenflächen anzulegen, die unseren Wildbienen sowie anderen, Nektar suchenden Insekten genügend Nahrung bieten. Rund ein Drittel unseres Nahrungsangebotes hängt direkt von der Bestäubung durch Insekten ab.

Um unseren Mitbürgern möglichst viele Anregungen zu geben, diese Initiative mitzutragen und aktiv zu unterstützen, organisieren wir regelmäßig Aktionen. Wie zuletzt zum Weihnachtsmarkt 2018.  An beiden Weihnachtsmarkt-Tagen verteilten Mitglieder des Bürgerkomittee Marialinden insgesamt 250 – von Kids – bunt bemalte Tüten mit einheimischen Schmetterlings- und Wildblumensamen.

Diese, von der Marialindener Filiale der RaiBa und von den Kindergärten in Marialinden, unterstützte Aktion läuft bis Mitte März 2019 (März ist der ideale Zeitpunkt für die Aussaat der Wildblumen).

Mit der Initiative „Insektenhotel“ wollen wir dazu beitragen, dass möglichst nur Nisthilfen gebaut werden, die den Lebensgewohnheiten der Insekten entsprechen.

„Kinder macht mit“ ist eine weitere Initiative im Rahmen von „Marialinden NaturNah“. Wir möchten Eltern dabei unterstützen, Kinder aktiv für eine natürliche Umwelt – einen naturnahen Garten – zu begeistern.

Info-Boxen an der Info-Tafel am Bernsauer-Jagdweg – bestückt mit Flyern zum Mitnehmen – informieren Wanderer und Spaziergänger über die  Themen-Aktionen „Wildblumen“ und „Kinder macht mit“.

Markus Mengelberg und Gerd Baumeister montieren gerade die Info-Boxen

Infos zu den einzelnen Initiativen:
Wildblumen im eigenen Garten
Insektenhotel
Kinder macht mit

Weitere Tipps zur Anlage naturnaher Gärten finden Sie auf dieser Seite.

Linktipp für NaturfreundeUMWELTBLICK – Ein Info-Portal für alle, die sich für Umweltschutz und Nachhaltigkeit interessieren

Obstbaum-Allee im September 2018

Die ersten frühblühenden Wildblumen zeigten sich bereits Ende Juli – ca. 3 Wochen nach der Aussaat.
Leider erfolgte die Aussaat aufgrund der extrem warmen Witterung erst Mitte Juni.

Gute Saatzeiten, so die Empfehlung des Saatgut-Lieferanten, sind das Frühjahr und der Herbst, da zu diesen Jahreszeiten der Boden in der Regel gut durchfeuchtet ist.

Wie die Bilder zeigen, haben es trotz aller Widrigkeiten einige Wildblumen dennoch geschafft. Was uns natürlich freut.