Bürgerkomitee Marialinden stellt die ersten Mitfahrbänke auf

Salopp gesagt sind Mitfahrbänke so etwas wie die „Variante des alten Trampens“. Statt mit
erhobenem Daumen am Straßenrand zu stehen, können dort vor allem aber nicht nur ältere
Menschen auf eine Mitfahrgelegenheit warten.

Das Ganze nennt sich Mitfahrbank. Die Idee ist recht simpel. Man nehme eine Bank, stelle ein Schild dazu auf und fertig ist die moderne Tramper-Station. Bundesweit greift der Trend der speziell gekennzeichneten Sitzbänke da um sich, wo der Bus nur noch selten fährt – oder gar nicht mehr.
Deutschlandweit gibt es schon einige davon. Jetzt auch in Marialinden.
Eine Buslinie zwischen Marialinden und Federath gibt es nicht und so lag es nahe diese Strecke als Pilotprojekt für Marialinden in Angriff zu nehmen.

Das Bürgerkomitee Marialinden hat vergangenes Wochenende die ersten beiden Mitfahrbänke für die Strecke Marialinden-Federath aufgestellt. (Standorte Marialinden Schule und Federath
Ortsausgang)
Robert Pütz: „Die Bänke sind aufgestellt und jetzt wünschen wir uns, dass sie auch rege genutzt
werden.“

Tanztreff Marialinden zur „Elvis Night“

Der vom Bürgerkomitee initiierte „Tanztreff Marialinden“ mausert sich zur Institution.
Im Februar gestartet, geht es kommenden Freitag, den 18. Mai bereits in die siebte Runde.

Anlass genug, um den neunten Tanztreff gebührend mit einem Themenabend zu feiern!

Am 15. Juni 2018 – 20.00 Uhr lädt der Tanztreff Marialinden zur „Elvis Night“.

Fetzige Musik vom „King of Rock ’n‘ Roll“ am laufenden Band inklusive.
Wie immer begleitet von eine(r)m professionellen TanzlehrerIn – für den Fall, dass der ein oder andere Tanzschritt nicht mehr so ganz gelingt.

Für „zeitgemäße“ Häppchen – wie in den Sechzigern…. und auch für Getränke ist gesorgt (Kostenbeteiligung wie gehabt: 5,00 Euro/Person).

Einzige Bedingungen für die Teilnahme:

– gute Laune
– und kurze Anmeldung (per E-Mail an tanztreff@marialinden)

Ab in die Zukunft! – Wir für die Region!

Geplante Projekte für 2018 Rund um den Dom

Das Bürgerkomitee Marialinden plant für 2018 eine Reihe von Projekten, die den Ortskern Rund um den Dom ökologisch, kulturell und verkehrstechnisch noch attraktiver machen sollen. In der Tradition Eigeninitiative anzustoßen und zu leben, hat der Verein sich wieder einige sehr konkrete Projekte vorgenommen.

Mit diesen Aktivitäten und Projekten haben wir uns ja bereits erfolgreich für den Landeswettbewerb (auf NRW-Ebene) „Unser Dorf hat Zukunft“ qualifiziert. Darüber hinaus nehmen wir nun auch an dem Wettbewerb der Kreissparkasse Köln „Wir für die Region“ teil.
Und bei diesem Wettbewerb entscheidet ihr, als unsere größten Unterstützer, darüber wer gewinnt. Also stimmt bitte ab dem 16.4. für uns ab.
Um Ihre/Eure Stimme abzugeben, müssen müsst Ihr bitte die Seite http://www.wir-fuer-oberberg.de besuchen, dort werdet ihr dann weiter geführt. Jeder hat 1 Stimme. Wenn wir hier die meisten Stimmen bekommen, erhalten wir eine Spende von bis zu 3.000,00 Euro welche natürlich für die Projekte eingesetzt werden.
Das ist alles! Zu beachten ist, dass die Stimmabgabe nur bis zum 28.05.2018 um 12:00 Uhr möglich ist.
Wir freuen uns sehr, wenn ihr uns auch hier tatkräftig unterstützt und unser Dorf noch toller macht!

Also bitte fleißig abstimmen und TEILEN!!!

Lieben Dank
Euer Bürgerkomitee

Hier ein Auszug der geplanten Projekte:

### Obstbaumallee ###
(bereits in den letzten Woche realisiert!)
Im Frühjahr soll Rechts und Links der Straße zum Ortsteil Höhe eine Obstbaum-Allee mit 10 bergischen Obstbäumen angepflanzt werden und jeweils ein 100m langer und 5m breiter Wildblumenwiesenstreifen angelegt werden. Die Eigentümer der Wiesen konnten für dieses Projekt begeistert werden und stellen die Flächen zur Verfügung. Die Bäume werden beim Bergischen Streu-Obstwiesen Verein eingekauft und die Saatgut für die Blumenwiese über ein Projekt des Landschaftsverband Rheinland bezogen. Diese „Öko-
Allee“ soll nicht zur „Rettung“ der Artenvielfalt beitragen, sondern auch ein „Lehrpfad“ für die Grundschule und die Kindergärten sein und wird mit einer entsprechenden Beschilderung versehen werden.

### Boule-Platz ###
Im Sommer ist geplant auf dem Kirchplatz unter den Linden ein Boule-Platz anzulegen. Dabei geht es vor allem darum eine entsprechend geeignete Oberfläche anzulegen und ein die Spielfläche mit Pflastersteinen einzufassen, die dem Erscheinungsbild der Umgebung angepasst sind. Auch hier greift das Bürgerkomitee und Freund selbst zur Schüppe.

### Internationales Boule-Tournier ###
Auf dem „Domfest“ (Historische Kirmes, Live-Musik, Kinderflohmarkt …), dass wie jedes Jahr wieder am Wochenende vor dem Sommerferienbeginn stattfinden wird, wird es dann auf dem neuen Boule-Platz ein Boule-Tournier geben. Dazu wird ein Boule-Team aus der französischen Partnerstadt von Overath (Marialinden) eingeladen.

### Mitfahrbänke ###
Ebenfalls für den Sommer ist die Aufstellung von zwei Mitfahrbänken vor der Grundschule in Marialinden geplant. Die Mitfahrbänke sollen den Bewohnern vom fast 10 Kilometer entfernt Ortsteil Federath zu Gute kommen, denn Federath ist nicht direkt an den Busverkehr angeschlossen – dort wird dann die zweite Bank stehen. Ein Schild neben den Bänken wird anzeigen, dass jemand der dort sitzt, mitgenommen werden will ins „Zentrum“ nach Marialinden oder eben nach Federath. Dies ist ein Versuch, die öffentliche Mobilität im Ort zu verbessern, möglicherweise werden dann später auch andere Ortsteile mit einer Bank bestückt.

### Bücherschrank ###
Neben der Mitfahrbank vor der Schule wird außerdem ein Bücherschrank aufgestellt. An der Stelle, wo früher die einzige Telefonzelle Marialindens gestanden hat. Diese Stelle wurde deshalb ausgewählt, weil als Bücherschrank eine alte englische Telefonzelle ist, die die Stadt Overath vor vielen Jahren von der englischen Partnerstadt Colne Valley geschenkt bekommen hat und die wegen Bauarbeiten in Overath auf ihrem ursprünglichen Platz nicht mehr stehen bleiben konnte. Das Bürgerkomitee hat sich diese alte Relikt vergangener Tage gesichert und wird es für seinen neuen Zweck von einem Metallbauer restaurieren lassen und dann neu lackieren.

Obstbäume und Öko-Allee

Mit der Anpflanzung eine Ostbaum-Allee von der Marialindener Kirche hinunter zum Ortsteil Höhe, setzte das Bürgerkomitee Marialinden eines der beim Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ angekündigten Projekte um. Am Wochenende nach Ostern fand die Pflanzaktion statt. Dafür wurden 12 alte bergische Apfelbaumsorten, wie Rheinischer Winterrambour, roter Gravensteiner oder Kaiser Wilhelm beim Bergischen Streuobstwiesenverein gekauft. Hr. Brückner, der vom Verein beratend zur Seite stand, unterstützte das Bürgerkomitee vor Ort. Die Allee liegt an den Wanderwegen 1 und 2, deren Flyer an der Wandertafel am Brunnen an der Kirche ausliegen.
In den nächsten Tagen wird die „Öko-Allee“ noch um einen beidseitigen, 5 m breiten, Wildblumenwiesenstreifen erweitert. Dieses Projekt soll zur Artenvielfalt und gegen das Bienensterben beitragen. Außerdem soll es auch als „Lehrpfad“ für Kindergarten und Schule dienen. Zu diesem Zweck wird noch eine Tafel mit Informationsmaterial aufgehängt. Eine Ruhebank mit Blick ins Aggertal wurde bereits aufgestellt.
Im Vorfeld konnten die Eigentümer und der Pächter der Wiesen von dem Projekt begeistert werden und stellten die Flächen zu Verfügung. Finanziert wurde das ganze aus dem Preisgeld des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ und den Engagementförderpreis, einer von 2 Sonderpreisen, die der Ort 2017 ebenfalls gewann.
Am Dienstag, den 5. Juni, erwartet Marialinden um 11:30 den Besuch der Bewertungskommission des Landes NRW, denn dieses Jahr nimmt das Dorf am Landeswettbewerb teil. Alle Bürger werden schon jetzt aufgerufen an der Ortsbegehung, die am Saal Altenrath startet, teilzunehmen. Das Bürgerkomitee wird mit Unterstützung von Mitgliedern der 11 Ortsvereinen den Ort und das Dorfleben präsentieren. Bis dahin sollen aus den Preisgeldern und Mitteln des Bürgerkomitees noch weitere, bereits angekündigte Projekte umgesetzt werden. Die rote, englische Telefonzelle der Overather Partnerstatt wird zurzeit restauriert und als offener Bücherschrank am Parkplatz vor der Grundschule aufgestellt. Ebenso soll dort und im Ort Federath eine Mitfahrbank platziert werden um Federath besser an den Hauptort anzubinden. Außerdem wird diesen Sommer hinter der Kirche im Schatten der Linden noch ein Bouleplatz angelegt.
Ebenfalls weißt das Bürgerkomitee Marialinden an dieser Stelle auf weitere Veranstaltungen hin: Am 30.5. findet das Konzert der überregional bekannten BAP-Coverband „MAM“ statt (Karten noch bei Schreibwaren Burger erhältlich). Während der Fussball-WM werden alle Spiele des deutschen Teams im Saal Altenrath kostenfrei auf Großleinwand gezeigt und am Samstag den 7.7. wird das traditionelle Domfest veranstaltet.

Update Tanztreff Marialinden 

Das ist Neu: Ab dem nächsten Termin, am 23.3., haben diejenigen, die ihre Grundschritte ein wenig auffrischen möchten, dazu nun auch Gelegenheit.

Und zwar zwischen 19.00 und 20.00 Uhr (diese Übungs-Stunde wird durch einen Tanzlehrer begleitet).

Von 20.00 bis 21.30 Uhr ist dann, wie gewohnt, freies Tanzen – wobei uns die Tanzlehrer auch hier moderierend begleiten.

Fragen? Dann einfach E-Mail an Tanztreff@Marialinden.de

Tanztreff Marialinden

Im Tanztreff Marialinden sind alle willkommen, die Spaß an Bewegung und Musik haben. Unser Tanztreff will keine Tanzkurse ersetzen. Sondern vielmehr einen Raum für Bewegung bieten – ob mit klassischem Walzer oder temperamentvollem Tango, Quickstep oder Line Dance.

Ob Anfänger oder Fortgeschritten, Paare oder Singles, egal welches Alter – professionelle TanzlehrerInnen werden uns moderierend zur Seite stehen und den ein oder anderen Tipp geben. Damit Tanzen noch mehr Spaß macht.

Tanzen hält fit. Macht gute Laune und den Kopf frei. Einfach mal ausprobieren!

Wir treffen uns alle 14 Tage, jeweils Freitags um 20.00 Uhr im Jugendheim/Pfarrhaus (neben dem Dom).
Einfach mal vorbeischauen. Der erste „Tanztreff Marialinden“ ist am Freitag, den 23. Februar 2018.
Kostenbeteiligung pro Abend: 5,- Euro/pro Person

Neugierig? Mitmachen?
Einfach eine SMS an: 0152 564 517 40 – Stichwort „Tanztreff“ oder eine eMail an:

tanztreff@marialinden.de

Infoflyer zum Download

Marialinden hat den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gewonnen.

Marialinden hat den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gewonnen. Bei der großen Abschlussveranstaltung am Freitagabend im Kreishaus wurde die Overather Ortschaft durch  Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke und Marianne Brochhaus, Direktorin der Kreissparkasse Köln, ausgezeichnet. Damit geht Marialinden für den Rheinisch-Bergischen Kreis auch in den Landeswettbewerb, der im nächsten Jahr stattfindet. Das Siegerdorf und die weiteren Teilnehmer aus Leichlingen-Leysiefen und Bergisch Gladbach-Rommerscheid, die jeweils den 2. Platz belegten, sowie Bergisch Gladbach-Herrenstrunden, Odenthal-Altenberg, Rösrath-Stöcken und Rösrath-Volberger Berg als Drittplatzierte stellten eindrucksvoll unter Beweis, dass
der ländliche Raum in unserer Region viel Potenzial und Zukunft hat. Sieger sind alle
Ortschaften mitsamt ihrer Dorfgemeinschaften, die am Wettbewerb teilgenommen
haben.

Ziel des Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ist es, Perspektiven für den ländlichen
Raum zu schaffen und das Leben abseits der Ballungsgebiete weiter attraktiv zu
gestalten. Durch die Teilnahme wird dazu beigetragen, in den Ortschaften Projekte
und Entwicklungen ins Leben zu rufen oder vorhandene Strukturen
weiterzuentwickeln. „Mit Ihrem beachtlichen Engagement tragen Sie dazu bei“,
erklärte Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke, „dass das Leben auf dem Land und im
Dorf eine Zukunft hat.“ Dieser Einsatz wird nicht zuletzt durch den Dorfwettbewerb
unterstützt. Denn gemeinsam kann man etwas auf die Beine stellen, Ideen
entwickeln und diese zum Wohle aller umzusetzen. Das Engagement vor Ort lobte
auch Marianne Brochhaus, Direktorin bei der Kreissparkasse Köln, die die
Preisgelder für die Dorfgemeinschaften stiftete. Zudem erhielten die
Dorfgemeinschaften von verschiedenen Stiftern noch Sonderpreise. „Wenn man
miteinander spricht, dann passiert auch etwas“, verdeutlichte der
Landtagsabgeordnete Rainer Deppe, der gleichzeitig Vorsitzender der
Bewertungskommission ist, dass der Dorfwettbewerb auch die Kommunikation
fördert. Auf eine noch größere Beteiligung bei der nächsten Auflage im Jahr 2020
hoffte derweil Kreisdirektor Dr. Erik Werdel, der reichlich Potenzial und viel Qualität in
den zahlreichen Ortschaften des Kreises sieht.

Zum Abschluss der Veranstaltung gab es dann noch einen ganz besonderen
Höhepunkt. Dr. Hermann-Josef Tebroke, der am Freitagnachmittag seinen letzten
Termin als Landrat wahrnahm, wurde durch den vielstimmigen Chor überrascht.
Markus Wisskirchen sang mit Unterstützung des Musikvereins Einigkeit Olpe, den
Kreis-Bläsern und den anwesenden Gästen ein Abschiedslied für den in den
Bundestag wechselnden Landrat.

Wettbewerb wirkt nachhaltig
Allein schon die Beteiligung am Wettbewerb ist ein Gewinn für alle
Dorfgemeinschaften. Es werden Projekte angestoßen und damit neue Perspektiven
für das eigene Lebensumfeld geschaffen. Projekte, die im Rahmen des Wettbewerbs
aus der Taufe gehoben oder dafür noch intensiver vorangetrieben werden, wirken
weit über die Veranstaltung hinaus und sind daher nachhaltig. Es entstehen
beispielhafte Lösungsansätze für Entwicklungen, die vielen Menschen zu Gute
kommen. Dies trägt dazu bei, dass der ländliche Raum für seine Bewohner auch in
Zukunft attraktiv bleibt.

Ortschaften bis 3.000 Einwohner können mitmachen
Mit dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ werden besonderes Engagement und
außergewöhnliche Beiträge zur zukunftsfähigen Entwicklung der Dörfer
herausgestellt. Der Dorfwettbewerb lebt vom gemeinsamen Handeln und vom Erfolg
der gesamten Dorfgemeinschaft. Orte mit dörflichem Charakter werden
angesprochen, ihren eigenen Lebensraum eigenverantwortlich mitzugestalten und
damit auf Dauer eine hohe Lebensqualität zu sichern. Durch den Austausch mit den
anderen Dörfern, die am Wettbewerb teilnehmen, ergeben sich neue Impulse, die für
eigene Vorhaben genutzt werden können. Teilnahmeberechtigt sind alle räumlich
geschlossenen Orte mit überwiegend dörflichem Charakter bis zu 3.000 Einwohnern.
Bei der Bewertung werden auch die unterschiedlichen Voraussetzungen der Dörfer
berücksichtigt. Die Maßnahmen werden in fünf verschiedenen Bewertungsbereichen
beurteilt: Konzeption und deren Umsetzung, wirtschaftliche Entwicklung und
Initiativen, soziales und kulturelles Leben, Baugestaltung und Entwicklung,
Grüngestaltung und das Bild des Dorfes in der Landschaft.

Bereisungen
Die Bereisungen fanden am 4. und 6. September statt. Die Mitglieder der
Bewertungskommission kamen in diesem Jahr unter anderem von der Naturarena
Bergisches Land, dem Landschaftsverband Rheinland, der Kreisbauernschaft, der
Landwirtschaftskammer, dem Naturpark Bergisches Land, dem Verband Garten-,
Landschafts- und Sportplatzbau NRW e.V. und der aus der Politik.
Weitere Informationen zum Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gibt es auf der
Homepage des Rheinisch-Bergischen Kreises, www.rbk-direkt.de, unter dem
Stichwort „Dorfwettbewerb“.

Platzierung „Unser Dorf hat Zukunft“ 2017 im Überblick

Platz 1: Marialinden (Overath), Preisgeld: 1.500 Euro

Bürgerkomitee Marialinden
Die Bewertungskommission verleiht Marialinden den 1. Platz, weil dieser Ort durch
eine herausragende Entwicklung in allen Bereichen beeindruckte. Das schöne „Dorf
auf dem Berge“ mit den von weitem sichtbaren Doppeltürmen der Kirche St. Mariä
Heimsuchung – ist als Wallfahrtsort ein Ort mit langer Geschichte. Die Bürgerinnen
und Bürger von Marialinden haben mit ihrer Geschichte und Tradition den Weg in die
Zukunft gefunden und gestalten diese aktiv durch ehrenamtliches Engagement. Die
Bewohner des Ortes engagieren sich durch ein aktives soziales und kulturelles

Dorfleben, das Miteinander von Jung und Alt, Alt- und Neubürgern. Beispiele sind der
jährliche Weihnachtsmarkt, das Sommerfest „Kutt nom Dom“, Konzerte, die
Kulturreihe und die zahlreichen Vereine. Als weitere umgesetzte Projekte sind
Wanderwege und eine energetische Beleuchtung der Kirchtürme hervorzuheben. Mit
den Zukunftsprojekten Ausbau der Kulturreihe, Anlegen von Wildblumenwiesen,
Bouleplatz am Kirchplatz, Bücherschrank, Einrichtung eines zweiten Bushäuschens,
Mitfahrerbänke sowie der Unterstützung des Sportvereins beim Bau eines
Spielplatzes sind weitere zukunftsweisende Ideen genannt. Mit diesen Projekten
verfolgt Marialinden weiter das Konzept, Begegnungsmöglichkeiten aller Art im Dorf
zu schaffen.

Sonderpreis für vorbildliche Bemühungen zur Einbindung des heimischen
Handwerks bei der Umsetzung der Projekte
Stifter: Kreishandwerkerschaft Bergisches Land / Frau Rehse, Leiterin Presse- u.
Öffentlichkeitsarbeit
Gewinner: Marialinden / Bürgerkomitee Marialinden
Begründung: Vorbildliche Bemühungen zur Einbindung des heimischen Handwerks
bei der Umsetzung der Projekte
Preisgeld: 250 €

Engagement – Förderpreis
Stifter: Dr. Jürgen Rembold Stiftung
Gewinner: Marialinden / Bürgerkomitee Marialinden
Begründung: Verleihung an das Kreissiegerdorf für Zukunftsprojekte
Preisgeld: 1.500 €

Ein ausgesprochenes Ziel des Bürgerkomitees ist es, die Eigeninitiative im Ort zu
initiieren, diese zu bündeln und die Bewohner für ehrenamtliches Engagement zu
motivieren.

Folgende Zukunftsprojekte des Bürgerkomitees werden dem Stifter
vorgeschlagen:

Wildblumenwiese
Mit dem Anlegen einer Wildblumenwiese beabsichtigt Marialinden Oasen für die
Umwelt zu schaffen und die Artenvielfalt fördern. Es sollen Bienenvölker angesiedelt;
Insektenhotels gebaut, Informationsstationen errichtet und Besuche von
Kindergarten ermöglicht werden. Eine große brachliegende Grundstücksfläche steht
zur Verfügung. Für das Vorhaben soll geeignetes Saatgut gekauft werden.

Bouleplatz
Mit dem angestrebten Bau eines Bouleplatzes für Jung und Alt am Kirchplatz verfolgt
Marialinden weiter das Konzept, Begegnungsmöglichkeiten aller Art im Dorf zu
schaffen. Für die Fläche von 15 x 4 m entstehen laut Kostenvoranschlag 1.000 €
Baukosten.

Mitfahrerbänke
Mit der Anschaffung und Aufstellung von zwei Mitfahrerbänken soll der Austausch
zwischen den Orten Marialinden und Federath verstärkt und die Mobilität für ältere
Menschen gewährleistet werden.

Bushaltestelle – Unterstand
Mit dem Bau eines zweiten Bushäuschens möchte das Bürgerkomitee den
Menschen im Ort einen weiteren trockenen Unterstand anbieten.

Spielplatz
Bisher existiert nur ein Spielplatz im Dorf. Das Bürgerkomitee möchte den TUS
Marialinden bei der Anlegung eines neuen Spielplatzes an der Sportanlage
unterstützen. Dieser Spielplatz soll als Angebot für alle Kinder aus dem Ort
zugänglich sein, zusätzlich ist eine Grillstation für Wanderer geplant.
Eine finanzielle Unterstützung der Projekte durch den gut dotierten Stifterpreis
bedeutet für das Kreissiegerdorf eine zusätzliche Wertschätzung und Motivation für
ehrenamtliches Engagement.

Nachfolgend noch ein paar Fotos von der Bereisung (Quelle: Rheinisch-Bergischer Kreis.).
Unter: https://www.rbk-direkt.de/news/14919/unser-dorf-hat-zukunft-ein-gewinner-und-sieben-sieger ist der gesamte Artikel mit allen Gewinnerdörfern zu lesen.

Das Bürgerkomitee freut sich riesig über diese Auszeichnungen und bedankt sich bei allen Mitwirkenden, dem Rheinisch Bergischen Kreis und allen die jeden Tag etwas für Ihre Dorfgemeinschaften tun.